Februar 19 2016

Quergedachtes

schwerin-kirche2
initialch glaube,

dass Soldaten nichts außerhalb ihrer Heimat verloren haben. Wann immer sie in die Fremde geschickt werden, geschieht das, um Menschen zu töten und jede wohlklingende Begründung soll nur diesen Mordauftrag vertuschen.

Ich glaube, dass jedes Volk auf dieser Welt es verdient hat, seine Probleme alleine zu lösen und es auch kann. Keine fremde Macht hat das Recht, unter welchem Vorwand auch immer, sich einzumischen. Die Völker dieser Welt brauchen keinen fremden Hirten, der auf ihrer Weide die Schafe mordet.

Ich glaube, dass jemand, der in einem fremden Land Geschäfte macht, dieses nach den Gesetzen dieses Landes zu tun hat. Keine Regierung hat das Recht, in einem fremden Land die Geschäfte und die Rechtsvorstellungen ihrer eigenen Geschäftsleute durchzusetzen.

Ich glaube, dass die amerikanischen Interessen in Amerika, die deutschen in Deutschland und die russischen in Russland liegen. Und nur dort.

Ich glaube, dass viele Journalisten und Politiker ihre Familien und Kinder nicht lieben oder beides nicht haben. Wie sonst könnten sie aus Eigenwichtigkeitsgeilheit und perönlicher Machtgier ihre Meinung als Fakten und Tatsachen ausgeben und damit Angst, Haß und Völkermord schüren?

Ich glaube, dass keine Religion dieser Welt „schlecht“ oder „gut“ ist. Böse sind nur diejenigen, die im vorgeblichen Namen Gottes die Menschen glauben machen, er hätte zu ihnen gesprochen. So verlangen sie also von ihren Gläubigen, in Wahrheit nicht Gottes Wort, sondern dem Wort der Prediger von Gottes Wort zu folgen. Nicht Gottes Wort ist die Ursache für den Mord an Andersgläubigen, sondern es ist Menschenwort!

Ich glaube, dass Gott Menschen nicht erhöht oder erniedrigt, in dem er auswählt, wen von ihnen er seines Wortes für würdig erachtet oder nicht. Wir alle sind Gottes Geschöpfe und er teilt uns nicht in Gottgläubige und Ungläubige, in Schwarze und Weiße, Reiche und Arme, Gute und Böse. Das tun nur die Menschen.

Ich weiß, dass, wenn viele Menschen so denken würden wie ich, diese Welt ein wesentlich friedlicherer Ort wäre, als er es jetzt ist.

Und ich weiß, dass kein Volk Angst vor seiner Regierung haben darf. Denn sonst ist der Tag nicht fern, an dem es tatsächlich Angst haben muss.

Also warum schweigen wir?

(C) RHCSo 2015